CDU Castrop-Rauxel

Fragen zur schulischen Inklusion

Sehr geehrter Herr Beisenherz,
sehr geehrter Herr Behrenspöhler,

wir bitten Sie, im Rahmen der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses 2 am 29.01.2015 nachfolgende Fragen zu behandeln:

Begründung:

Eine gelungene schulische Inklusion hängt in hohem Maße sowohl von personellen als auch finanziellen Ressourcen ab. Der Erfolg der Sekundarschule I ist ebenfalls maßgeblich von den zuvor genannten Faktoren abhängig. Schon jetzt stoßen einige Schulen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Wir bitten deshalb die Verwaltung um die Beantwortung nachfolgender Fragen:

  • Wieviele Fachlehrer für Förderschulen sind zurzeit an allen Schulen des gemeinsamen Lernens eingesetzt? Wir bitten um eine Übersicht über die Grundschulen und die Schulen der Sekundarstufe 1.
  • Welche Anzahl an Fachlehrern für Förderschulen müsste an den o. g. Schulen mit welcher Stundenzahl unterrichten, um zu gewährleisten, dass alle Kinder mit und ohne Förderbedarf optimal gefördert werden können?
  • Wieviele Integrationshelfer sind zurzeit an welchen Schulen eingesetzt?
  • Wieviele Integrationshelfer werden tatsächlich noch benötigt, um Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf zu unterstützen?
  • Welche Maßnahmen sind vorgesehen, um einen evtl. noch vorhandenen Bedarf an Förderlehrern und Integrationshelfern vollständig abzudecken?
  • Kann die Verwaltung schon die voraussichtlichen Kosten, die durch eine Umsetzung schulischer Inklusion entstehen werden, abschätzen?
  • baulicher Art
  • zusätzliche Ausgaben wie Beförderungskosten, Mittel für zusätzliches Unterrichtsmaterial wie Fotokopien, Lehrbücher etc.
  • Welchen Anteil an den voraussichtlich entstehenden Kosten übernehmen Land, Bund und Kommune?

Mit freundlichen Grüßen

Michael Breilmann
Fraktionsvorsitzender