Düsseldorf lobt Burgplatz-Projekt: Ein Platz, der strahlt

Düsseldorf lobt Burgplatz-Projekt: Ein Platz, der strahlt
10.06.2020

Die Landesregierung hat die Auswahl des Henrichenburger Burgplatzes für eine städtebauliche Aufwertung aus Mitteln des NRW-Fördertopfes „Dorferneuerung“ gelobt: „Sie bekommen hier ein Update für einen Platz, der strahlt“, erklärte der Staatssekretär des NRW-Heimatministeriums, Dr. Jan Heinisch, am Montag Abend bei einem Besuch der historischen Keimzelle Henrichenburgs im Beisein des CDU-Landratskandidaten Bodo Klimpel.Gleichzeitig ermunterte Heinisch die anwesenden CDU-Lokalpolitiker sowie Stadtbaurätin Bettina Lenort, weiterhin aktiv Akquise aus dem 150-Millionen-Topf der Heimatförderung zu betreiben. Es seien, so Heinisch, „Massen an Geld“ vorhanden, um die lokale Identität der Menschen zu stärken.

Für die geplanten Verbesserungen am Burgplatz hat das Ministerium bereits 127 000 Euro bewilligt, die in den kommenden drei Jahren verbaut sein müssen. Auf Wunsch von Bettina Lenort soll die Summe jedoch nicht wie vorgesehen in drei Margen fließen, sondern „am Stück“, damit zügig losgelegt werden kann. Nach den Worten des zuständigen städtischen Projektbearbeiters Riccardo Maestro kann noch in diesem Jahr begonnen werden. Geplant sind im Wesentlichen eine angemessene Beleuchtung, da man bislang im Dunkeln, von der Kanalbrücke kommend, „in ein schwarzes Loch blickt“, wie Maestro es ausdrückte. Neben der Funktionsbeleuchtung mit Laternen gebe es aber auch Bodenstrahler an den Säulenbäumen der Burghecke, um  einen ganz besonderen Lichteffekt zu erzielen. Darüber hinaus werde der Platz angemessen möbliert sowie mit einer ebenfalls beleuchteten Infotafel ausgestattet.

Über eine dringend gewünschte Pflasterung des geschotterten Radweges, zumindest in seinem abschüssigen Teil, sei noch nicht entschieden.  „Hier liegt fast jeden Tag ein Radfahrer auf der Nase“, begründete CDU-Ratsherr Josef Berkel, Ideengeber des Projekts, die Notwendigkeit einer Befestigung. Die Versorgung des Platzes mit Strom mache zudem kleinere Veranstaltungen möglich, erklärte Maestro. „Ein Mittelaltermarkt würde sehr gut passen“, nannte er als Beispiel. CDU-Bürgermeisterkandidat Oliver Lind lobte die Verwaltung, die den Antrag zügig voran getrieben habe. „Mit 127 000 Euro kann man eine Menge machen“, stellte er fest.   

Riccardo Maestro informierte im Corona-Abstand auf dem Burgplatz Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (2. v. r.) über die geplante Verwendung der Fördergelder. CDU-Parteichef Carsten Papp, CDU-Bürgermeisterkandidat

Oliver sowie Stadtbaurätin Bettina Lenort hörten ebenfalls aufmerksam zu.